Myanamar- mein Reisetagebuch

by Antje Seifert

Myanmar- schon der Name besitzt etwas Mystisches. Bereits George Orwell berichtete in den 20-igern von der von Engländern kolonialisierten Welt Burmas- dem heutigem Myanmar.
Ich war doch sehr gespannt auf dieses Land, um so mehr freute ich mich, dass es nun endlich los ging.

 

meine Tage in Burma

Antje

Nach meinem Flug komme ich am Abend in Yangon an und werde direkt in mein Hotel, das Melia, gebracht.
http://www.melia.com

Tag 1
Yangon – Heho      

Nach dem Frühstück im Hotel geht es direkt mit einem Inlandflug nach Heho, was mein Ausgangspunkt ist, um den Inle-See kennen zu lernen. Der Inle-See, einer der magischen Seen in Myanmar, 900 Meter über dem Meeresspiegel, umgeben von wunderschönen Bergen des Shan-Plateaus, ist das Heimatland des Inthar-Stammes. Besucht habe ich die Phaungdawoo Pagode, die für ihre fünf vergoldeten Buddha Statuen berühmt ist. Das Ngaphechaung Kloster, auch bekannt als springendes Katzen-Kloster, wurde vor mehr als anderthalb Jahrhunderten gebaut. Zu den weiteren Attraktionen gehören: einzigartiger Beinruder-Stil und Fischfang-Methode der Inthar, die schwimmenden Gärten, die als Gemüseplantagen genutzt werden, Cottages aus Seide und Baumwolle sowie schwarzer Schmied.
Es ist doch alles sehr beeindruckend, wie der Inthar-Stamm hier ihr Leben meistern. Aber auch hier gewinnet die Bevölkerung imemr mehr an modernen Hilfsmittelen, so haben viele ihrer im See gelegenen Häuser schon eine mit Wasser
funktionierende Toilette und Abwasser. Auch sind einige Satelitenschüsseln auf den Hausdächern zu beobachten.
Übernachtung: Amata Garden Resort; Hotelresort, sehr zentral am See gelegen zu sämtlichen Sightseeings. Ich bewohne einen sehr schönen Bungalow mit einem fantastischen Blick auf den See.
www.amatahotelgroup.com

Tag 2
Inle – Indain      

Heute erkunde ich den südlichen Teil des Sees mit dem Boot durch kleine, sich drehende Bäche, um das Dorf Indain zu erreichen. Dieses kleine Dorf am südwestlichen Ufer des Sees ist berühmt für seine Ruinen von Pagoden aus dem 16. Jahrhundert. Hier herrscht eine  ruhige und friedliche Atmosphäre und die mit Büschen bewachsenen Ruinen lassen erahnen, wie es hier vor Jahrhunderten gewesen sein muss.

Am Nachmittag besuche ich das Ywa-Ma Dorf, einen Gold und Silberschmiede-Workshop. Hier am See dreht sich alles um uralte Handwerkstechnik. Eine weitere Nacht werde ich im Amata Garden Resort verbringen.

Tag 3
Heho – Mandalay (AM Flight) / Mandalay Sightseeing   

Nach dem Frühstück geht es zurück zum Flughafen und ab nach Mandalay gen Norden. In Mandalay, der letzten Hauptstadt des Königreichs Myanmar, angekommen, geht es zum Mahamuni Buddha  – vermutlich von Buddha selbst in Bronze gegossen und heutzutage mit dickem Blattgold vergoldet.

Am Nachmittag besuche ich das Shwenandaw-Kloster, ein noch erhaltenes Meisterwerk der letzten Architektur des Königreichs Myanmar in Teak und Holzschnitzereien. Die Kuthodaw-Pagode, bekannt als das größte Buch der Welt; und Mandalay Hill, ein natürlicher Wachturm in der Ebene von Mandalay, hier erlebe ich eine traumhaft schönen Sonnenuntergang.
Übernachtung: Mandalay Hill Resort
http://www.mandalayhillresorthotel.com

Tag 4
Mandalay – Bagan(Irrawaddy Voyages2 – 2Night Cruise

Heute geht es auf eine 2-tägige Schiff-Cruise  in Richtung Bagan.

 

Tag 5
Weiterfahrt entlang des Irrawaddy River. Die gesamte Fahrt ist sehr entspannt, vorbei an zahlreichen goldenen und nicht goldenen Pagoden, kleinen Dörfern und freundlich zuwinkenden Menschen. man kann beobachten, wie sich das Leben hier am Fluss abspielt. Ich besuche u.a. ein kleines Dorf, welches bekannt ist für die Produktion von Steingefäßen.

Tag 6
Landung in Bagan

An Bord noch den Sonnenaufgang genießen… die Farben hier sind ganz besonders schön.  Nach meinem frühen Frühstück steige ich m Ayeyar Jetty aus und besuche Bagan. Bagan ist eines der beliebtesten archäologischen Reiseziele Asiens und eine der zwei bedeutendsten religiösen Altstädte in Südostasien. Die Besichtigung beginnt mit einem Besuch des NyaungOo Marktes – einem typischen lokalen Markt; Es folgen Besuche in den charakteristischsten Pagoden wie der Shwezigon-Pagode – der heiligsten, von der geglaubt wird, dass sie mit Buddha-Zähnen und -Haaren bewohnt ist; Gubyaukgyi-Tempel – der Höhlentempel aus dem 13. Jahrhundert mit schönen Fresken von Szenen aus Jakatas; Anada Temple – eines der Meisterwerke, die in Bagan erhalten geblieben sind und als Mon-Architektur-Stil gelten.

Am Nachmittag besuche ich eine Lackwarenfabrik, gefolgt von einem Besuch in einem Dorf.
Zum Sonnenuntergang besteige ich eine alte Stupa- der Aufstieg ist sehr schmal und eng und der ein oder andere Tourist hat schon seine Probleme, durch zu kommen. Von hier oben eröffnet sich mir ein unsagbar schöner Ausblick über das Umland mit seinen unzähligen Pagoden und Stupas. Was ich bislang nur von Gemälden und Fotos kannte, darf ich nun persönlich erleben. Vor Ehrfurcht erfüllt genieße ich den Sonnenuntergang.

 

Tag 7 Bagan – Yangon

Ein weiterer Inlandflug ist zu absolvieren, ansonsten wären die Entfernungen zu groß und ich würde zu viel wertvolle Zeit verlieren.

Meine Tagestour in Yangon beginnt mit einem Besuch des Stadtzentrums und der Sule Pagode, dem Wahrzeichen der Innenstadt von Yangon, gefolgt von einem kurzen Spaziergang zum Hotel „Strand“, einem Relikt aus der Kolonialzeit, das 1901 von den berühmten Sakies Brüder eröffnet wurde; Chaukhtatgyi, der kolossale liegende Buddha, gefolgt von einer Fotografie am Kandawgyi (Royal) Lake.

Am Nachmittag Besuch des Bogyoke Market (ehemals Scott Market), hier  gibt es verschiedene Waren von Kunsthandwerk über Kleidung bis hin zu regionalen Speisen und Snacks. Sightseeing und Sonnenuntergang in der Shwedagon Pagode, eine inspirierende goldene Stupa, die eine der besten Sehenswürdigkeiten in Myanmar ist.
Übernachtung im Yangon Melia Hotel und das ist meine letzte Nacht, bevor ich morgen wieder nach Deutschland zurück fliege.

Mein Fazit: Myanmar steht für Mystik, nette Menschen, jahrhundertalte Kultur und Buddha. Buddha ist hier allgegenwärtig und die alten Traditionen haben nach wei vor eine große Bedeutung, obgleich auch hier die Moderne mehr und mehr ihren Einzug nimmt. Wer Myanmar noch ursprünglich erleben möchte, der sollte sich nicht all zu viel Zeit lassen, es zu besuchen.

 

 

 

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